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Mobile Wände als Hochwasserschutzsysteme1. SystembeschreibungAllgemeines
Ein mobiles Schutzsystem ermöglicht die Erhöhung von Hochwasserschutzanlagen weitestgehend ohne Veränderung von Stadtbild, Sicht- und Verkehrsbeziehung zu und über den Fluss. Es erhält somit die Identität und den Reiz der Stadt, sowie die Attraktivität und Lebensqualität der flussanliegenden Immobilien. Um dieses mehr an Hochwasserschutz, bei möglichst unveränderter Alltagssituation, unter heutigen Sicherheitsansprüchen erreichen zu können, hat die Konstruktion und der Betrieb des mobilen Hochwasserschutzsystemes höchsten Anforderungen zu genügen.
Prinzip mobiler Hochwasserschutzwände aus Dammbalkensystemen
Grundlegend bestehen die Systeme der IBS in ihren mobilen Bauteilen aus
zwei Komponenten. Den Mittelstützen, die im Hochwasserfall in
regelmäßigen Abständen montiert werden und den Dammbalken, die zwischen
die Mittelstützen gestapelt werden.
Zwei weitere Systemkomponenten,
Verschraubung und Anpresstechnik, sind zur Aktivierung der
Schutzfunktion erforderlich. Die Mittelstützen werden bei der Montage
mit der ortsfesten Stahlbetonunterkonstruktion über Gewindehülsen
verschraubt. Um die hohe Dichtigkeit des Systems zu aktivieren, müssen
die Dammbalken in vertikaler Richtung durch die Verspannschlitten
verpresst werden. Dadurch werden die Dammbalken untereinander
abgedichtet und das Anpressen des untersten Dammbalkens auf die
Aufstandsfläche gewährleistet. Mit Mittelstütze, Dammbalken, Schrauben
und Verspannschlitten können somit aus nur 4 Systemkomponenten
Mobilwände über 4,0m Höhe realisiert werden.
Flexibilität
Im Grundriss können Radien von größer 20m (bei einem Stützenabstand von 2,0m) bzw. größer 30m (bei einem Stützenabstand von 3,0m) mit Standardstützen ausgebildet werden.
Bei Knickpunkten kommen entsprechend gefertigte Winkelstützen zur Verwendung.
In der Längsneigung können Gefälle von bis zu 5%, bei einer Bodenunebenheit von bis zu 15mm, ausgeglichen werden. Höhenversprünge (Stufen) werden mittels Stauhöhenübergängen gelöst. Je nach Stützenabstand und Lastvorgaben können Stützenkonstruktionen über 2,0m freiauskragend gebaut werden. Bei größeren Beanspruchungen finden Rückabstützungen Verwendung. Materialien
Auf- und Abbauzeiten
Die für die Bereitstellung des mobilen Hochwasserschutzes benötigte Zeitspanne setzt sich zusammen aus der:
Erforderliches Werkzeug, Hubgerät und Transportfahrzeuge
Die mobilen Bauteile (z.B. Dammbalken, Stützen) werden in Transportbehälter mit einem maximalen Gesamtgewicht von je ca. 850 kg gelagert. Für das Be- und Entladen der Transportfahrzeuge ist somit jedes Hubgerät (Traktor, Gabelstapler, Frontlader, etc.) mit Ladegabel aber auch jedes Krangerät (Säulendrehkran, Hallenkran, LKW-Kran, etc.) geeignet. Für den Transport eignen sich alle Fahrzeuge / Anhänger mit einer Ladefläche von min. 2m x 3m. Für die Montage des Systems sind nur einfaches Handwerkszeug (Ratsche mit entsprechenden Innensechskanteinsätzen) erforderlich.
2. Systemvarianten
Folgende Produkttypen stehen zur Verfügung:
3. Lagerung
Zu unserem System ist eine ausgereifte Lagertechnik verfügbar. Diese sichert eine kontaktfreie Lagerung der Dammbalken und Stützen. Die Lagerung geschieht in feuerverzinkten Stahlpaletten, die mit Gabelführung, Krananschlagpunkten, stapelfähigen Palettenfüßen und Spanngurten ausgestattet sind. Durch die kontaktfreie Lagerung der Bauteile auf den Stahlpaletten können diese nach dem Einsatz einfach mittels Wasserschlauch abgespritzt und klargespült werden.
Zum Download: Projektdatenblatt Lager & Transport (PDF)
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