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K-System1. SystembeschreibungAllgemeines
Die Bezeichnung K-System ist eine abkürzende Schreibweise für Katastrophenschutzsystem. Dieses System erfordert auf Asphalt bis zu einer Stauhöhe von 1,30 m keine vorbereitenden baulichen Maßnahmen und ist daher flexibel an verschiedenen Orten einsetzbar.
Das Besondere am K-System ist, dass der Wasserdruck, den das Hochwasser ausübt, positiv zur Stabilisierung des Systems beiträgt.
Flexibilität
Die Schutzwand besteht nur aus den folgenden 4 Komponenten, bei deren Zusammenbau es keine Verwechslungsmöglichkeiten gibt.
Wandanschlüsse und Ecklösungen sind standardisiert oder werden speziell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Wandanschlussdichtungsprofil
Materialien
K-Böcke, Dammbalken und Verspannschlitten sind aus robusten und langlebigen Materialen wie Aluminium (AlMgSi) und Edelstahl (V2A; 1.4301) gefertigt. Sämtliche Dichtlinien sind mit erprobten und ausgereiften Dichtungen aus PVC Foam und EPDM abgedichtet. Aufgrund der verwendeten, hochwertigen und seit vielen Jahren im Hochwasserschutz eingesetzten Materialen kann bei ordnungsgemäßer Einlagerung nahezu jede Lebensdauer erreicht werden. Somit ist das System beliebig oft einsetzbar ohne das planmäßig Ersatzanschaffungen zu tätigen sind.
Auf- und Abbau
Auf- und Abbau des Systems erfordert nur geringen personellen und zeitlichen Aufwand. In Abhängigkeit der Stauhöhe können 4 bis 8 Personen in einer Stunde 100 m Schutzwand errichten. Da die Schutzwand nur aus 4 Komponenten besteht, bei deren Zusammenbau es keine Verwechslung gibt, ist die Schutzwandqualität unabhängig vom Einsatzpersonal. Auch der Aufbau bei widrigen Witterungsverhältnissen wie schlechter Sicht, Dunkelheit, Regen und Wind ist problemlos möglich.
2. SystemvariantenK-Systeme für Stauhöhen bis 1300 mm
Standardmäßig verfügen wir über die folgenden 3 Systemvarianten, für die eine statische Typenprüfung der LGA Bayreuth vorliegt:
Zwischenstauhöhen von 1100, 740, 370 und 190 mm können durch das Einlegen weniger Dammbalken in die standardisierten K- Böcke der obengenannten Systemvarianten erreicht werden. Bei Einsatz eines Nagelschuhs auf bituminösen Deckschichten und Fahrbahnschichten benötigen die drei Systeme keine Verankerung. Für diese Konfiguration haben wir eine Grundsatzprüfung der LGA Nürnberg. Vorrausetzung ist jedoch, dass der Untergrund Flächenpressungen von 100, 200 bzw. 400 kN/m² aufnehmen kann. Bei Einsatz auf rauer Betonoberfläche und Pflaster empfehlen wir jedoch die Verankerung des System, um ein Wegrutschen zu verhindern.
3. Lagerung
Zu unserem System ist eine ausgereifte Lagertechnik verfügbar. Diese sichert eine kontaktfreie Lagerung der Dammbalken und K-Böcke durch Distanzhölzer aus wasserfest verleimten Holz. Die Lagerung geschieht in feuerverzinkten Stahlpaletten, die mit Gabelführung, stapelfähigen Palettenfüßen und Spanngurten ausgestattet sind. Durch die kontaktfreie Lagerung der Bauteile auf den Stahlpaletten können diese nach dem Einsatz einfach mittels Wasserschlauch abgespritzt und klargespült werden.
Ist eine Lagerung des Systems in geeigneten Räumlichkeiten nicht möglich, so kann auf eine Lieferung und Aufbewahrung mittels Container zurückgegriffen werden. In einem 12’ Container können in Abhängigkeit der Stauhöhe maximale Schutzwandlängen von 130 bis 280 m vorgehalten werden.
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