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Hochwasserschutztore Allgemein
Torkonstruktionen als Stemm- / Klapp- / Schwenk- oder Drehtore werden in der Regel als Sonderkonstruktionen für jede Einbausituation eigens entworfen und geplant. Dadurch ergeben sich vergleichsweise längere Planungs- und Fertigungszeiten. Die Abstimmung und Freigabe nimmt erfahrungsgemäß entsprechend größere Zeiträume in Anspruch. Ähnlich verhält es sich mit der Eintaktung der Bauteile in die Belegungszeiten der einzelnen Bearbeitungszentren
Stemmtore, zweiflüglig Zum Download:
Torverschlüsse aus Stahlkonstruktionen werden im Hochwasserschutz wegen ihrer robusten und langlebigen Funktion sehr häufig eingesetzt. Den Anforderungen an eine hohe Dichtigkeit, eine fachlich korrekte, schweißgerechte Konstruktionsart sowie der Ausgleich der zulässigen Bautoleranzen der anschließenden Betonbauteile vor Ort und eine einfache Bedienung, genügen die ausgereiften Stemmtorkonstruktionen der IBS in einer optimalen Weise.
Ideale Anwendungsbeispiele für Stemmtorkonstruktionen in Öffnungen permanenter Schutzlinien sind z. B. Deichscharten, Durchfahrten in Spund- oder Betonwänden. Meist werden die Konstruktionen nach den situationsspezifischen Anforderungen aus Statik, Bedienung und Geometrie individuell entworfen. Zweiflüglige Stemmtore können für lichte Weiten von ca. 3,0 bis 8,0 m wirtschaftlich gebaut werden.
Die Stemmtore der IBS sind drehbar in den Flügelnischen gelagert und werden dort fixiert. Im Bedarfsfall lassen sich die Flügel problemlos per Hand bewegen und horizontal verspannen. Damit werden die Notenprofildichtungen verpresst und die Dichtwirkung aktiviert. Als Dichtungsanschlag dienen sowohl in der Sohle als auch an den Seiten feste und präzise eingebaute Bleche aus Edelstahl. Mit dieser nahezu ideal ebenen Aufstandsebene kann die Dichtung über die gesamte Länge gleichmäßig aufliegen und die Fuge zum Bauwerk schließen. Damit werden die Anforderungen der Dichtigkeitsklasse 5 gemäß DIN 19569-4 erreicht. Der Sohldichtungsanschlag kann bei Durchfahrten als schiefe Ebene (Drempel) oder bei Durchflüssen als Stufe ausgeführt werden.
Hochwasserschotte
Für hochwassergefährdete Ortslagen mit nur kurzen Vorwarnzeiten wie z.B. an Gebirgsflüssen kommen für den Einsatz mobiler Hochwasserschutzwände nur Systeme in Betracht, die direkt am Aufbauort in versenkter Position installiert sind. Die IBS bietet dafür zwei Lösungsvarianten an:
1. Hubschotte
Hubschotte sind im Ruhezustand in vertikaler Position im Untergrund abgesenkt. Das Hochfahren der einzelnen Schotte erfolgt entweder durch einfaches Hochziehen mittels eines Hubgerätes (Frontladegerät z.B. Traktor, Radlader, Bagger, Stapler, etc.) oder durch automatisches Hochpressen mittels Hydraulikzylinder. Die Versenkkammer für die Schottkonstruktion muss ca. 1,0m tiefer sein als die gewünschte Stauhöhe. Die lichte Breite der Versenkkammer ergibt sich mit ca. 1,0m.
2. Klappschotte
Im Gegensatz zu Hubschotte sind Klappschotte in liegender Position
horizontal im Untergrund versenkt. Das Aufklappen erfolgt mittels
Hubgerät (Frontladegerät wie bei Hubschotte). Die Klappenoberseite kann
wahlweise mit beliebigem Belagsmaterial (z.B. Pflasterbelag) versehen
werden. So ist die Klappenoberseite im eingeklappten Zustand begehbar /
befahrbar.
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