![]() |
||
|
|
Löschwasserrückhaltung1. Systembeschreibung
Allgemeines
Auslaufsperren und Barrierensysteme sind geeignet zum schnellen Verschließen und Absperren von Gebäudeöffnungen und Hofbereichen um bei einem Stör- oder Brandfall den unkontrollierten Austritt von wassergefährdenden Stoffen in die Umgebung zu verhindern. Damit ist auch das kontaminierte Löschwasser in brennenden Gebäuden abgesichert. Ebenso ist die Absicherung hochwassergefährdeter Bereiche mit dem IBS – Barrierensystem schnell und kostengünstig möglich.
Prinzip Löschwasserrückhaltung
Grundlegend besteht das System der IBS aus zwei Komponenten. Den Endprofilen, die in der Gebäudeöffnung oder davor montiert werden und den Sperrkörpern, die zwischen die Endprofile eingebracht werden. Eine Bodenschiene ist nicht erforderlich. Die Andichtung des Systems auf die Aufstandsfläche erfolgt mittels einer extrem flexiblen Bodendichtung. Das Verpressen der Bodendichtung zur Aufstandsfläche erfolgt mittels Vertikalspanner.
Flexibilität
Herausragende Merkmale der IBS-Systeme sind die schnelle Einsatzmöglichkeit, einfache Bedienung sowie die großdimensionierte Spezialdichtung mit extremer Anpassungsfähigkeit an Bodenunebenheiten von 15 mm, die auch einen Einsatz der Systeme auf verschmutzten und rauen Oberflächen wie Pflasterböden, Warzen- bzw. Riffelblechen oder in Spezialfällen z.B. bei Gleisführungen möglich macht.
Durch die eigene Fertigung der Löschwasserbarrieren ist die IBS in der Lage kurzfristig und kostengünstig für den Anwender benötigte Sonderlösungen, sowie Abwandlung der bestehenden Standardvarianten, anbieten zu können. Bei automatischen Barrieren hat die IBS eine für sich autarke Variante entwickelt. Diese beruht auf der Verwendung von TÜV-geprüften Verriegelungssystemen, die mit Gasdruckpatronen gespeist werden. Somit kann auf eine aufwendige und kostenintensive Fremdenergiezufuhr wie Pressluft oder Elektroenergie verzichtet werden. Bei größeren Spannweiten können mobile Doppelaufnahmen („Mittelstütze“) oder zusätzliche Verspannungen angeboten werden. Materialien
2. Systemvarianten
Folgende Produkttypen stehen zur Verfügung:
3. Prüfungen und Zulassungen
Alle Barrierensysteme werden nach Vds-Richtlinie 2564-1 produziert und mit
LGA-Zeichen „Bauart geprüft und überwacht“ gekennzeichnet . Die Installation erfolgt durch unser geschultes Montagepersonal (Fachbetrieb nach § 19 I WHG) Schweissnachweise: Für Stahl nach DIN 18800-7:2002-09, DIN 19704, Klasse E Für Alu nach DIN 4113 ![]()
|
|